Goodbye Girl!

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Mit dem Laptop auf meinen verschränkten Beinen sitze ich auf dem Boden und scrolle mich durch das Worldwide Web. Die Idee saß schon länger in meinem Kopf, wollte nicht weichen. Mein Perfektionismus konnte nicht gestillt werden, nichts war gut genug. Und dann passte plötzlich auch der Name nicht mehr. Trotz all den Niederlagen, habe ich meine Entscheidung einen Blog zu starten, nie bereut. Es ist viel Arbeit, kostete dich Geduld (welche ich kaum besitze) und Nerven. Doch ich liebe jede Zeile, die ich dafür schreiben darf. Man kann es jedoch nicht leugnen, dass ich den Blog sehr übereilt und viel zu schnell gestartet habe. Weiterlesen

Bookish Monday #2

Bookish_Monday_2

Draußen tobt ein Sturm, Regentropfen klatschen zornig gegen mein Fenster und lassen mich zusammenzucken. Das Bild des Fernsehers fängt an zu brechen, tausend Ameisen in schwarz und weiß krabbeln über den Schirm. Frustriert schalte ich ihn aus und lege die Fernbedienung daneben. Für ein paar Momente stelle ich mich neben den Vorhang und sehe dabei zu, wie Bäume zum Toben gebracht werden. Auf der Straße bilden sich Pfützen und ein dünnes Rinnsal läuft in die angrenzende Wiese. Ich rieche das fallende Wasser, kann den Wind beinahe schmecken. Wie kann etwas so wütendes so schön sein? Der Drang, hinauszulaufen und im Regen zu tanzen, wie ein Kind ohne Sorgen und Kummer, schleicht sich in meinen Kopf. Ein Abenteuer, einfach loslassen und die nörgelnde Erwachsenenstimme ignorieren, die mich daran erinnert, dass ich lernen sollte. Da zuckt der erste Blitz über den pechschwarzen Himmel und eine unsichtbare Hand zerrt mich nach hinten. Wohl doch keine so gute Idee. Mein Blick schweift durch mein Zimmer, bleibt an meinen Schätzen hängen. Das Bücherregal zwinkert mir zu. Ich kann nicht widerstehen. Mit dem Finger fahre ich über die Buchrücken der einzelnen Werke und schließe Augen. Wenn braucht schon ein Abenteuer, wenn er hunderte haben kann?

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Mein Geldbeutel ist zu klein für die Welt

Geldbeutel_Kamera

Die Zeitung liegt offen vor mir, mit bebendem Herzen betrachte ich die Anzeige darin. „Fliegen Sie für nur 299€ nach London.“ London! Alleine schon deswegen könnte ich vor Sehnsucht zerspringen und wie ein kleines Mädchen weinen. Die Stadt, die mein Herz gewonnen hat, obwohl ich nicht einmal genau weiß, warum. Was mich jedoch wirklich fertig macht, ist die Tatsache, dass ich nicht einmal diese 299€ habe um einfach spontan für ein Wochenende nach London zu fliegen. Versteht mich nicht falsch, ich könnte es mir leisten. Aber dann müsste ich mich den Rest des Monats von Tiefkühlpizza und runzligen Äpfel ernähren. Keine sonderlich schönen Ansichten. Die harte Realität: mein Geldbeutel ist zu klein für das, was mein Herz will. Und was mein Herz will, ist ziemlich viel.
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